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Mit der Installer-LiveCD ist die Installation in ca. 12 Minuten erledigt. Die Installer-LiveCD ISO-Images finden Sie hier.

Dank geht hiermit an STIBS, dem Distro-Leader von SaxenOS der mich auf diesen Weg gebracht hat und mich bei der Durchführung unterstützte.

Starten von CD

Stellen Sie Ihren Rechner im BIOS so ein, dass als erstes Boot-Laufwerk Ihr CDROM eingerichtet ist. Legen Sie die Paldo GNU/Linux Installer LiveCD in das Laufwerk und starten Sie Ihren Rechner.

Die Installer-LiveCD startet Ihren PC in den Gnome-Desktop. Dies kann eine Weile dauern.

Installation

Die Installation von Paldo GNU/Linux erfolgt mittels eines grafischen Installers. Um diesen zu starten klicken Sie auf Applications > System Tools > Install Paldo

Welcome gtk2

Die Text-Informationen auf den Dialogen des Paldo GNU/Linux Installers sind im Gegensatz zu den meisten Informationen von Software-Installern unter Windows tatsächlich wichtig. Lesen Sie sie bitte aufmerksam durch und klicken Sie nicht ohne Nachdenken einfach auf Weiter!

Partitionierung

Der nächste Dialog hält Informationen über die benötigten Festplatten-Partitionen bereit.

Gparted info new gtk2

In diesem Schritt startet das grafische Partitionierungsprogramm GParted. Besonders bei langsamen PC's verzögert sich der Start einige Sekunden, klicken Sie deshalb nicht einfach auf Weiter, sondern warten Sie, bis GParted geladen wurde. Wenn Ihre Festplatte bereits richtig partitioniert ist, schließen Sie einfach GParted und klicken Sie auf Weiter. Sie benötigen eine Swap-Partition von etwa der doppelten Größe Ihres Arbeitsspeichers und eine weitere Linux-Partition (EXT3) von mindestens 2 GB Größe. Merken Sie sich bitte die Bezeichnung dieser Partition (z.B. hda5), sie benötigen sie im nächsten Schritt. Wenn Sie das erste Mal mit Partitionen auf der Festplatte konfrontiert werden, lesen Sie bitte den Workshop zu GParted im letzten Abschnitt dieser Seite.

GParted

Wenn Sie auf Weiter im Installer-Dialog geklickt haben, nachdem Sie GParted beendet haben, werden Sie zur Eingabe der Ziel-Partition aufgefordert. Das ist die Partition, die mindestens 2 GB groß ist. Geben Sie den Namen bitte unten ein (z.B. hda3).

Target new gtk2

Im nächsten Schritt wird Ihnen eine Zusammenfassung angezeigt. Per "Zurück"-Button können Sie eventuelle Änderungen vornehmen. Sollte alles korrekt sein, klicken Sie auf Weiter und Paldo GNU/Linux wird auf die Ziel-Partition kopiert.

Partitioninfo new gtk2

Der nächste Dialog zeigt den Fortschritt der Installation. Warten Sie, bis keine Dateien mehr kopiert werden (Festplatten-LED flackert nicht mehr) und die Ausschrift erfolgt "Paldo GNU/Linux installation FINISHED".

Copyingfiles new gtk2

Klicken Sie dann auf Weiter.

Tastaturauswahl

In diesem Schritt können Sie Ihr Tastaturlayout festlegen. Klicken Sie hierzu auf Weiter:

Change keyboardlayout new gtk2

xkmap wird gestartet. Hier können Sie nun die Einstellungen verändern:

Xkmap

Wenn Sie mit Ihren Einstellungen zufrieden sind klicken sie auf OK.

Falls Sie die Standard-Belegung beibehalten wollen klicken Sie auf Cancel.

Benutzer-Account und Passwörter

In diesem Schritt ändern wir das Root-Passwort und fügen einen Benutzer-Account hinzu

Root Passwort

Als Nächstes änderen Sie das Root-Passwort, in dem Sie ein neues festlegen und dies in das vorgegebene Feld eintragen. Klicken Sie danach auf Weiter.

Change rootpw new gtk2

Benutzer Account

Nun kommen wir zum Benutzer-Account. Dieser Account wird Ihr Hauptbenutzer. Unter Linux arbeitet man aus Sicherheitsgründen mit einem normalen Benutzer-Account. Tragen Sie den gewünschten Benutzernamen und -Passwort in die entsprechenden Felder und klicken Sie auf Weiter.

Adduser new gtk2

Host und Domain

Paldo GNU/Linux benötigt einen Host und eine gültige Domain, damit der Packetmanager UPKG funktioniert. Wählen Sie hierzu einen Host, den Namen Ihres PCs, und eine Domain aus:

Hostdomain new gtk2

Bootloader

Der nächste Dialog fragt Sie nach der Installation des Bootloaders Grub. Damit bekommen Sie beim nächsten Start des Rechners von Festplatte ein Auswahl-Menü für das Betriebssystem fünf Sekunden lang angezeigt. Wenn Sie bereits einen anderen Bootloader einsetzen, müssen Sie Grub nicht installieren. Falls Sie noch keinen Bootloader haben (meist bei einer vorherigen Windows-Installation der Fall), müssen Sie Grub installieren, klicken sie also auf "Ja".

Grubinfo new gtk2


Grubquestion new gtk2

Im letzten Dialog werden noch einmal Informationen zum Login angezeigt. Starten Sie den Rechner neu durch Klick auf den Reboot-Button. Nehmen Sie danach die CDROM aus dem Laufwerk und starten Sie den Rechner von Festplatte neu.

Final new gtk2

Beispiel für eine bereits vorhandene GRUB menu.lst:

  title paldo stable (linux 2.6.19.2-paldo1)
  kernel /boot/linux-2.6.19.2-paldo1 root=/dev/hda3 vga=0x317
  initrd /boot/initramfs-2.6.19.2-paldo1
  savedefault

Workshop GParted

Festplatten in Computern können Sie in Bereiche unterschiedlicher Größe einteilen. Diese Bereiche werden Partitionen genannt. Eine herkömmliche IDE Festplatte verträgt bis zu vier physikalische (primäre - primary) Partitionen. Eine dieser primären Partitionen darf als erweitert (extended) gekennzeichnet sein. In ihr werden dann weitere so genannte "logische Laufwerke" untergebracht.

Namensgebung

Unter Windows werden die einzelnen Partitionen einer Festplatte mit Laufwerksbuchstaben benannt (C:, E:, ...). Unter Linux heißt die erste Festplatte hda (am primären Master des IDE Controllers angeschlossen). Partitionen werden einfach durch Zahlen ergänzt (hda1, hda2, ...). Eine erweiterte Partition ist immer hda4. Sie nimmt keine eigentlichen Daten auf, sondern die logischen Laufwerke (hda5, hda6, ...), die dann die echten Daten enthalten.

Linux-Partitionen

Unter Linux sollten Sie mindestens zwei Partitionen einrichten. Eine Partition nimmt das echte Dateisystem der Distribution auf. Für Paldo GNU/Linux muss sie mindestens 2 GB groß sein. Partitionen werden immer mit einem Dateisystem formatiert. Bei Paldo GNU/Linux wird als Dateisystem Ext3 verwendet. Von Windows her kennen Sie bestimmt die Dateisysteme FAT32 oder NTFS. Diese können Sie für Paldo GNU/Linux nicht verwenden. Die zweite Partition, die Sie bei einer Arbeitsspeicher-Größe von unter 512 MB unbedingt brauchen, ist eine Swap-Partition. Sie wird benutzt, falls der Arbeitsspeicher nicht ausreicht und Teile dieses auf die Festplatte ausgelagert werden müssen. Die Swap Partition sollte etwa die doppelte Größe des Arbeitsspeichers haben.

Swap???

Wenn ein Bayer Kaffee aus einer zu vollen Tasse verschüttet, nennt er das "gschwappt" - er hat geschwappt. Falls Ihr Arbeitsspeicher zu klein ist und überläuft, kann er auf die Swap-Partition die zu großen Bereiche überlaufen lassen. Die Swap-Partition dient also zum "Schwappen" von RAM. Das ist zwar sehr langsam, aber Ihr PC kann weiter arbeiten. Erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten bayrische und angelsächsische Sprache haben. PS: Auch Windows kennt diese Auslagerungstechnik. Bei Windows wird aber eine Datei mitten im echten Dateisystem verwendet. Eine defekte Auslagerungsdatei kann daher das gesamte Windows-System instabil machen. Ausgelagert auf eine separate Partition passiert das unter Linux nicht.

GParted

Mit dem grafischen Programm GParted verwalten Sie die Bereiche, die Partitionen Ihrer Festplatte. Für diesen kleinen Workshop nehmen wir an, Ihr PC war vorher mit Windows 98 installiert. Auf der Festplatte existiert eine einzige große Partition für Windows mit dem FAT32 Dateisystem formatiert. Windows 98 soll weiterhin erhalten bleiben (für die unter Linux nicht verfügbaren Programme, z.B. die Buchhaltung) und zusätzlich soll Paldo GNU/Linux installiert werden. Die Festplatte ist 8 GB groß, der Rechner besitzt 256 MB Arbeitsspeicher. In Schritt 6 des Paldo GNU/Linux Installers startet automatisch GParted.

Schritt 1

Gparted zeigt Ihnen die Partition /dev/hda1 als waagerechten Balken im oberen Berich des Fensters an. FAT 32 Partitionen sind immer hellgrün umrandet.

Inst_gparted1.png

Schritt 2

Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Balken und wählen Sie aus dem Kontext-Menü "Resize/Move".

Inst_gparted2.png

Schritt 3

Innerhalb der FAT32-Partition wird der durch Daten belegte Platz hellgelb angezeit. Im zweiten Dialog-Fenster fassen Sie den Balken mit der Maus am rechten Rand an und verkleinern durch Schieben bei gedrückter linker Maustaste den Platz für Windows so, dass sowohl für Windows als auch für Paldo GNU/Linux und Swap-Partition genügend Raum ist.

Inst_gparted3.png

Schritt 4

Wir empfehlen Ihnen bereits an dieser Stelle, einmal auf den Anwenden-Button zu klicken. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste in den frei gemachten Bereich des Balkens (Beschriftung: nicht zugeteilt), wählen Sie Neu/New und erzeugen Sie eine Swap-Partition in der richtigen Größe. In der Klappliste Dateisystem wählen Sie dafür "Linux Swap".

Inst_gparted4.png

Schritt 5

Verfahren Sie gleich für das Anlegen einer Linux-Partition für Paldo GNU/Linux. Wählen Sie diesmal aus der Klappliste das Dateisystem "EXT3" Achten Sie auf die Größe von mindestens 2 GB.

Inst_gparted5.png

Schritt 6

Im letzten Schritt wenden Sie alle Änderungen an. Die Partitionstabelle wird auf die Festplatte gesichert, falls noch nicht erledigt, wird die Windows-Partition verkleinert, Swap- und Reiser-Partition werden neu angelegt und formatiert. Dieser Vorgang kann einige Sekunden dauern. Prägen Sie sich unbedingt den Namen der Linux-Partition für Paldo GNU/Linux ein (z.B. /dev/hda3), da Sie ihn im nächsten Schritt des Installers eingeben müssen.

Inst_gparted.png

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